BarschMark BilbreyTechnik, Tackle, Köder

(Schwarz-) Barschangeln im Herbst

Barschangeln bei wechselnden Bedingungen im Herbst

Der Blog­ger Mark Bil­brey schreibt pri­mär über sei­ne Erfah­run­gen des Schwarz­barsch­an­gelns in Nord­a­mer­kia, vie­le der Prak­ti­ken kann man aber auch sehr gut auf das Fluß­barsch­an­geln in Deutsch­land über­tra­gen.

Das Angeln im frü­hen Herbst auf Barsch ist sehr viel­sei­tig. Schnel­le Ände­run­gen kön­nen plötz­lich die Fische­rei erschwe­ren, das ist die Zeit, in der der Ang­ler auf sei­ne lang­jäh­ri­ge Erfah­rung ver­trau­en muss. Gera­de im Herbst kom­men die Beiß­pha­sen der Bar­sche oft in klei­nen Inter­val­len und begren­zen sich auf einen klei­nes Gebiet. Eine detail­lier­te Fang­his­to­rie ist die bes­te Inves­ti­ti­on die ein Ang­ler machen kann. Notie­ren Sie sich die Bedin­gun­gen wie zum Bei­spiel die Luft ‑und Was­ser­tem­pe­ra­tur, die Klar­heit des Was­sers, die Wol­ken­de­cke sowie die Tages­zeit. Aber vor Allem soll­ten Sie sich die Köder, als auch die Prä­sen­ta­tio­nen und die GPS-Stand­or­te notie­ren. Dies wird Ihnen beim Barsch­an­geln an Herbst­ta­gen mit wech­seln­den Bedin­gun­gen hel­fen poten­ti­el­le Spots zu loka­li­sie­ren.


Wichtige Daten über Bassfishing
Wich­ti­ge Daten über Bass­fi­shing — Fang­his­to­rie

Der Herbst ist die Zeit für Wet­ter­schwan­kun­gen. Auf­grund der Ände­run­gen des Wet­ters ste­hen die Bar­sche teils in den unter­schied­lichs­ten Tie­fen. Wenn sich die Tem­pe­ra­tur ändert, bewegt sich der Barsch in der Regel vom seich­ten ins tie­fe­re, küh­le Was­ser. Am Tag hal­ten sich die Bar­sche eher im seich­ten Flach­was­ser auf und wan­dern dann zum Abend hin in die tie­fe­ren Regio­nen des Gewäs­sers ab. Ins­be­son­de­re Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen haben einen maß­geb­li­chen Ein­fluss auf das Fress­ver­hal­ten der Bar­sche. Im Herbst ist es üblich, die Bar­sche zunächst im tie­fe­ren Was­ser zu suchen und in der Mit­tags­zeit dann im seich­ten Was­ser zu Fischen. Der Grund hier­für sind meist die Fut­ter­fi­sche. Weiß­fi­sche reagie­ren viel emp­find­li­cher auf Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen als Bar­sche, jedoch fol­gen die Bar­sche dem Weiß­fisch, um ein­fach näher am Buf­fet zu sein. Der Auf­ent­halts­ort der Bar­sche im tie­fe­ren Was­ser ist meist sehr struk­tu­riert, mit stei­len Kan­ten. Jedoch ver­blei­ben auch eini­ge Bar­sche an und in den See­gras­wie­sen und lau­ern dort ihrem Fut­ter auf.

Wobbler für's Barschfischen im Herbst
Wob­bler für’s Bar­sch­fi­schen im Herbst

Ein sehr pro­duk­ti­ves Herbstan­gel­sche­ma ist das Angeln an stei­len Kan­ten mit struk­tu­rier­tem Unter­grund, als auch an See­gras­wie­sen. See­gras­wie­sen mit steil abfal­len­dem Unter­grund sind der opti­ma­le Ort bei wech­seln­den Bedin­gun­gen. Der Fut­ter­fisch und Fut­ter­pflan­zen haben im Herbst bereits eine statt­li­che Grö­ße erreicht und sind dem­nach leich­ter für den Barsch zu erken­nen. Köder die dann dem aktu­el­len Fut­ter­fisch ähneln pro­vo­zie­ren ins­be­son­de­re die dicken Bar­sche. Ein guter Herbst­kö­der ist der Lipless Crank­bait und im Spät­herbst, wenn das See­gras lang­sam abstirbt und die Bar­sche trä­ger wer­den emp­fiehlt sich ein Sus­pen­ding Jerk­bait. Die­se Köder bewe­gen sich so, wie Köder­fi­sche auf käl­te­res Was­ser reagie­ren. Die meis­ten Lipless Baits haben eine Ras­sel und sind ver­gleich­bar mit Schoo­ling Baits, wel­che die Bar­sche aus der Tie­fe oder den See­gras­wie­sen locken. Der neu­es­te Köder (Depth char­ge) aus dem Haus Redemp­ti­on Out­doors ist in der Lage unter­schied­li­che Tie­fen abzu­de­cken. Zudem kann er geje­rkt als auch lang­sam in Kalt­was­ser geführt wer­den. Die Farb­pa­let­te des Depth Char­ge bie­tet alle gän­gi­gen Far­ben die das Fut­ter in Süß­was­ser­se­en imi­tie­ren.


Skirted-Jig und Spinnerbait.
Skir­ted-Jig und Spin­ner­bait.

Bar­sche reagie­ren mehr als ande­re Fische auf visu­el­le Rei­ze (Wie Bar­sche Far­ben wahr­neh­men), da sie über eine erstaun­lich gute Seh­fä­hig­keit ver­fü­gen. Je nach Far­be des Was­sers, neh­men Bar­sche im Gegen­satz zum mensch­li­chen Auge die Köder­far­ben unter­schied­lich wahr. Im leicht ver­färb­ten, trü­ben Was­ser haben weiß und grün­gelbli­che Far­ben die „Nase“ vorn. Im kla­rem Was­ser haben sich natür­li­che Far­ben wie grün, schwarz, blau und braun bewährt. Wenn man an einen neu­en See kommt bewährt es sich die Far­ben und Grö­ßen der Fut­ter­fi­sche zu stu­die­ren.

Hap­py Fishing

Mark Bil­brey

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