Angel-News

Angel-News: Meerforellenfänge, Trollingtreffen und mehr

Meerforellenfänge 2015

Nach­dem wir schon im März des Öfte­ren an der Küs­te unter­wegs waren und auch schon eini­ge Meer­fo­rel­len fan­gen konn­ten, kam über Ostern auch end­lich der ers­te rich­ti­ge Herings­fres­ser im Jahr 2015 raus. Sascha berich­te­te über die Tour in die­sem Arti­kel. Letz­tes Wochen­en­de waren dann Till und Sascha noch mal auf einer schnel­len Ses­si­on in Ost­hol­stein. Dies­mal gab es lei­der kei­ne gro­ßen Trut­ten, aber wenigs­tens muss­ten bei­de nicht als Schnei­der nach Hau­se fah­ren. Sören, Den­nis, Till und ein paar ande­re Jungs sind die­ses Wochen­en­de in Däne­mark auf Als und neh­men an den Als-Open teil. Man kann davon aus­ge­hen, dass es dar­über noch einen sepa­ra­ten Arti­kel in der nächs­ten Zeit geben wird. All­ge­mein wer­den auch gute Fän­ge in den ein­schlä­gi­gen Foren und bei Face­book gemel­det. Gefan­gen wird qua­si an der gan­zen deut­schen Ost­see­küs­te von Flens­burg über Kiel, Feh­marn, Ost­hol­stein bis hin nach Rügen. Abends gesel­len sich auch ger­ne, vor allem im Raum Flens­burg, Eckern­för­de und Kiel, immer wie­der Dor­sche und Köh­ler dazu. Wer also auch noch was vom Sil­ber­schatz abha­ben will, soll­te die nächs­ten Wochen noch nut­zen, bevor der Horn­hecht wie­der in gro­ßen Heer­scha­ren über die deut­sche und däni­sche Küs­te her­fällt. Wir wer­den in den nächs­ten Tagen auch wie­der einen Arti­kel über die 2015ner Horn­hecht­sai­son, wie Ihr es von der Herings­sai­son 2015 kennt, eröff­nen.

Köhler sind mittlerweile ein heufiger Beifang
Köh­ler sind mitt­ler­wei­le ein häu­fi­ger Bei­fang in der Ost­see

Trollingtreffen in Schaprode

Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de star­te­te nun bereits zum neun­ten Mal das Rüge­ner Trol­ling­tref­fen von Scha­pro­de aus. Dies­mal waren 51 Boo­te mit über 120 Ang­lern mit am Start um Dor­sche, Meer­fo­rel­len und vor allem Lach­se zu fan­gen. Der größ­te gefan­ge­ne Lachs des Tref­fens brach­te statt­li­che 15,65 Kilo­gramm auf die Waa­ge. Die größ­te Meer­fo­rel­le war 8,26 Kilo­gramm schwer, auch ein wirk­lich kapi­ta­ler Fisch! Schö­ner Neben­ef­fekt des Tref­fens ist, dass von den ein­ge­nom­me­nen Start­gel­dern in die Aus­wil­de­rung von Jung­fi­schen inves­tiert wur­de und somit schon im ver­gan­ge­nen Jahr 55.000 jun­ge Meer­fo­rel­len aus­ge­setzt wer­den konn­ten.

Raubfischsaison 2015

Der Count­down läuft! In eini­gen Bun­des­län­dern star­tet in nicht mal ganz zwei Wochen die Raub­fisch­sai­son 2015. Wäh­rend die Petri­jün­ger in Ham­burg noch bis zum 16.05 auf die Sai­son­er­öff­nung war­ten müs­sen, kön­nen die Ang­ler an eini­gen Gewäs­ser­ab­schnit­ten in Schles­wig-Hol­stein und Nie­der­sach­sen bereits ab dem 01.05 wie­der auf Hecht und Zan­der fischen. Aber gera­de die Zan­derang­ler soll­ten in den ers­ten Wochen nach der Schon­zeit mit Bedacht auf die Sta­chel­rit­ter angeln und dar­auf ach­ten, dass sie kei­ne gefärb­ten Zan­der­bö­cke von den Nes­tern holen. Es ist ja nicht erst seit ges­tern bekannt, dass die Zan­der manch­mal noch bis in den Juni hin­ein mit ihrem Laich­ge­schäft beschäf­tigt sind. Von daher soll­te man ruhi­ge Berei­che, die dafür bekannt sind, dass die Zan­der dort lai­chen, nicht befi­schen! Wer also direkt nach der Schon­zeit auf Zan­der fischt, soll­te sich auf den Haupt­strom und die anlie­gen­den Buh­nen­fel­der kon­zen­trie­ren.

Bald endet die Raubfischschonzeit
Bald endet die Raub­fisch­schon­zeit
Fischtreppe: Verbindung zwischen Alster und Elbe

Ham­burg ist dafür bekannt, dass die Han­se­stadt mehr Brü­cken als Ams­ter­dam und Vene­dig zusam­men hat. Die Als­ter, Bil­le und Elbe sind die größ­ten Flüs­se Ham­burgs, aber auch vie­le klei­ne Kanä­le und Flee­te durch­zie­hen die Stadt im Nor­den der Repu­blik. Nun liegt es aber auch nahe, dass bei einer so gro­ßen Was­ser­flä­che auch vie­le Schleu­sen vor­han­den sind. Und gera­de die­se Schleu­sen, wer­den zum Teil zu unpas­sier­ba­ren Hin­der­nis­sen für Wan­der­fi­sche wie zum Bei­spiel Lach­se oder Meer­fo­rel­len. Die­sem Pro­blem hat sich seit gerau­mer Zeit die Ham­bur­ger Umwelt­be­hör­de ange­nom­men und baut Fisch­trep­pen wo Schleu­sen den Fischen den Weg ver­sper­ren. Das sorgt dafür, dass sich mitt­ler­wei­le die Fische immer woh­ler in den Gewäs­sern der Han­se­stadt füh­len und somit nun auch schon wie­der 57 ver­schie­de­ne Arten hei­misch sind. Zur­zeit wird mit­ten in der City an der Müh­len­schleu­se gebaut, die den Mön­ke­damm mit dem Nico­la­ifleet ver­bin­det. Durch den Bau die­ser Fisch­trep­pe wird eine unab­hän­gi­ge Ver­bin­dung von Als­ter und Elbe geschaf­fen. Im Früh­som­mer sol­len die Bau­maß­neh­men, die sich auf zir­ka eine Mil­li­on Euro belau­fen, fer­tig­ge­stellt wer­den.

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