Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

Die Regenbogenforelle

Ein Traum!

Ein Traum!

Die Regenbogenforelle – ein bliebter Speisefisch, der in großen Mengen gezüchtet wird, ist eine ursprünglich in Nordamerika heimische Unterart der Salmoniden. Heute zählt man sie jedoch zum normalen oder natürlichem Fischbestand in den Bächen und Flüssen Europas sowie in diversen Seen. Im Gegensatz zu vielen anderen Forellenarten kann die Regenforelle in deutlich wärmeren Wasser überleben (bis ca. 25° Celsius Wassertemperatur). Auf Regenbogenforellen wird auch sehr viel in Forellenteichen, oft „Forellenpuff“ genannt, gefischt.

Form und Aussehen der Regenbogenforelle

Ein rötllicher Streifen läuft entlang der Seitenlinie, der Flanke des Körpers der Regenbogenforelle, dieser Streifen ist bei jungen Männchen vor allem in der Laichzeit sehr markant. Regenbogenforellen haben eine gewisse Ähnlichkeit zu Bachforellen (vor allem wegen der schwarzen Punkte), sie haben jedoch einen kleineren und spitzer zulaufenden Kopf und einen deutlich weiter hinten liegenden Unterkiefer. Vom Huchen ist sie zu unterscheiden, da der Huchen im Gegensatz zur Regenbogenforelle keine schwarzen Punkte auf der Rückenflosse besitzt.

Größe und Wachstum der Regenbogenforelle

Regenbogenforellen werden bis zu 80cm groß und erreichen dabei ein Gewicht von bis zu 10Kg. Es sind auch gewaltige Exemplare von bis zu 20Kg bekannt, diese stammen jedoch aus Zuchtteichen.

Regenbogenforellle – der Lebenszyklus

Regenbogenforellen sind vor allem in der sogenannten Forellenregion beheimatet, häufig jedoch auch in der tiefer gelegenen Äschen- sowie der Barbenregion. Duch die Überzüchtung der Regenforelle existieren in Abhängigkeit vom Stamm eklatante Unterschiede in der Laichzeit, während einige Regenbogenforellenstämme im November ihr Laichgeschäft beginnen, laichen andere Stämme bereits im  April – Mai. Grundsätzlich wird die Regenbogenforelle jedoch als Frühjahrslaicher klassifiziert.

Tipps zum Angeln auf Regenbogenforellen

Wer wilden Flüssen und Seen auf Regenbogenforellen angelt, wird in der Regel auf Fliegen und Spinner oder kleine Wobbler zurückgreifen (Übersicht Kunstköder). Regenbogenforellen sind jedoch auch mit Naturködern wie Wurm oder Made an der Wasserkugel oder an der Pose montiert zu überlisten. In den Forellenteichen gegen Bezahlung wird oftmals mit speziellem Forellenteig geangelt. Dieser wird am Grund, an der Wassrekugel bzw. Pose und gern auch am Sbirolino angeboten. Viel mehr Informationen zum Thema findet Ihr in der Rubrik Forellenangeln.