Die besten Dropshot Knoten

Veröffentlicht von Dicht am Fisch. In der Kategorie Montagen / Rigs
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Veröffentlicht am Januar 01, 2012 , derzeit 4 Kommentare

Knoten für das Dropshot-Rig

Drop-Shot Knoten

ein Dropshot Knoten: der Palomar

Um die Drop-Shot Montage perfekt fischen zu können, bedarf es auch des optimalen Drop-Shot Knoten! Es gibt einige Knoten für das Dropshot-Angeln, doch nicht alle halten was sie versprechen. Der Klassiker unter den Knoten für das Drop-Shot Rig ist der Palomar Knoten. Dieser Dropshot Knoten ist relativ einfach zu binden und hält jeden Fisch! Wichtig ist, dass er sauber gelegt wird, damit der Haken gerade absteht. Genug der Worte, ein Video mit Bindeanleitung ist besser als tausend Worte! Rechts die Anleitung zum Binden des Palomar-Knoten und unten weitere und möglicherweiser auch die besseren Knoten. Zumindest haben allesamt ihren Vortel. Findet einfach den für Euch richtigen Knoten.


Hier noch eine weitere Art diesen Knoten zu binden.

Fabian hat einen tollen Kommentar zum Thema Dropshot Knoten verfasst:

Hallo Dropshotter!
Die vorgestellten Knoten sind Unsinn. Warum erkläre ich Euch später, sage aber erstmal was das Mittel der Wahl ist.
Ich nehme den Springerknoten, und ziehe die Schlaufe nicht durch, sondern setzte den Knoten vor dem Öhr auf dem Schenkel fest. Perfekt!
Dabei treten 1. keine Scherkräfte auf, und 2. weiss man vorher genau, wie rum der Haken auf die Schnur gefädelt werden muss, nämlich mit der Spitze nach unten, also quasi umgekehrt, weil er sich ja noch einmal dreht.
Außer- und das ist teilweise noch besser,- man bevorzugt die 2 Variante:
Die Schlaufe des Springerknotens wie gewohnt (als Meeresangler) ganz leicht durchziehen, und somit ist der Haken frei beweglich -in einer Schlaufe- und für den Fisch noch leichter einzusaugen. Rapalaknoten lässt grüßen.
Wie gesagt: Dabei den Haken so auf das Flouro fädeln, wie er auch später stehen soll, da er sich ein weiteres Mal dreht, wenn man die Schlaufe durchzieht.(Schwimmende Würmer sind hierbei z.b. top, da sie kein Oben,Rücken und Unten,Bauch haben, wie etwa No action shads etc./Barsche mögen auch etwas mehr action, da der Köder sich auch mehr drehen kann (Spielraum).
Isaiaschs Methode mit den Quetschhülsen habe ich ausprobiert: Sie taugt überhaupt nichts in der Praxis, ausser man will 0,45er Schnur oder Stahl benutzen: Die Hülsen schneiden 0,24er durch, wie Butter.
Dicker braucht man wirklich nicht gehen, da man ja keinen Hammeranschlag machen muss, bei den dünnen Haken. Fein fängt.
(Ich nehme Gr.10- 0/1 für Zander und Barsch,je nach Ködergrösse.Dafür verwende ich Wackyhaken, dünne Karpfenhaken oder Forellenhaken mit Öhr-billig zu haben und TOP mit Nosehooking Montage)
Ich habe schon hunderte Fische so erfolgreich gehakt und noch fast nie einen Fehlbiss gehabt-lockere Schnur vorrausgesetzt. Ich ziehe immer zwischen Rolle und Leitring etwas Schnur raus und zuppel nervös mit den Fingern der Rollenhand wie ein Pianist.TÖDLICH! Und man merkt den Biss so geil, wenn die Schnur auf ein mal weggesaugt wird, zwischen den Fingern.
Der Palomarknoten ist auch untauglich: der Haken steht auch nicht ordentlich im 90 Grad Winkel ab, trotz Backloop, er trägt nicht gut, und wie gesagt weiss man nicht so recht wie rum er sich dreht, d.h. man muss jedes mal einen ordentlichen Rest Schnur mehr verschwenden, weil man den Haken ja in die Mitte von 1,5m binden muss, UND: Man kann das Vorfach erst später an die Geflochtene knoten. Unpraktisch.
Viel Spass beim ausprobieren, und: Bitteschön.
Später C.u.R. nicht vergessen, wenn der Stapel Küchenfisch schon an Land liegt.

Gruss Fabian

4 Kommentare

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  1. Lieber Fabian, das die Idee, nach der ich schon lange gesucht habe. Genial einfach- einfach genial! Und in der Tat: perfekt.
    Gruß, Ralf

  2. Hallo Fabian,

    kannst du hierzu bitte eine Skizze (Bildchen) zeigen?
    Liest sich zwar nicht schlecht, jedoch wenn ich die Montage nachbau,
    muss ich so manches hinterfragen. Evtl. mach ich ja was falsch, daher
    meine Bitte.

    Gruß
    Joe

  3. Super Comment, Danke Fabian!

  4. Hallo Dropshotter!
    Die vorgestellten Knoten sind Unsinn. Warum erkläre ich Euch später, sage aber erstmal was das Mittel der Wahl ist.
    Ich nehme den Springerknoten, und ziehe die Schlaufe nicht durch, sondern setzte den Knoten vor dem Öhr auf dem Schenkel fest. Perfekt!
    Dabei treten 1. keine Scherkräfte auf, und 2. weiss man vorher genau, wie rum der Haken auf die Schnur gefädelt werden muss….nämlich mit der Spitze nach unten, also quasi umgekehrt, weil er sich ja noch einmal dreht…
    Außer- und das ist teilweise noch besser,- man bevorzugt die 2 Variante:
    Die Schlaufe des Springerknotens wie gewohnt (als Meeresangler) ganz leicht durchziehen, und somit ist der Haken frei beweglich -in einer Schlaufe- und für den Fisch noch leichter einzusaugen. Rapalaknoten lässt grüßen…
    Wie gesagt: Dabei den Haken so auf das Flouro fädeln, wie er auch später stehen soll, da er sich ein weiteres Mal dreht, wenn man die Schlaufe durchzieht.(Schwimmende Würmer sind hierbei z.b. top, da sie kein Oben,Rücken und Unten,Bauch haben, wie etwa No action shads etc./Barsche mögen auch etwas mehr action, da der Köder sich auch mehr drehen kann((Spielraum))
    Isaiaschs Methode mit den Quetschhülsen habe ich ausprobiert: Sie taugt überhaupt nichts in der Praxis, ausser man will 0,45er Schnur oder Stahl benutzen: Die Hülsen schneiden 0,24er durch, wie Butter….:-(
    Dicker braucht man wirklich nicht gehen, da man ja keinen Hammeranschlag machen muss, bei den dünnen Haken. Fein fängt.
    (Ich nehme Gr.10- 0/1 für Zander und Barsch,je nach Ködergrösse.Dafür verwende ich Wackyhaken, dünne Karpfenhaken oder Forellenhaken mit Öhr-billig zu haben und TOP….. mit Nosehooking Montage)
    Ich habe schonhunderte Fische so erfolgreich gehakt und noch fast nie(!!!)einen Fehlbiss gehabt-lockere Schnur vorrausgesetzt.Ich ziehe immer zwichen Rolle und Leitring etwas Schnur raus und zuppel nervös mit den Fingern der Rollenhand wie ein Pianist.TÖDLICH!Und man merkt den Biss so geil, wenn die Schnur auf ein mal weggesaugt wird, zwischen den Fingern.
    Der Palomarknoten ist auch untauglich: der Haken steht auch nicht ordentlich im 90 Grad Winkel ab, trotz Backloop, er trägt nicht gut, und wie gesagt weiss man nicht so recht wie rum er sich dreht, d.h. man muss jedes mal einen ordentlichen Rest Schnur mehr verschwenden, weil man den Haken ja in die Mitte von 1,5m binden muss,.UND: Man kann das Vorfach erst später an die Geflochtene knoten…Unpraktisch…
    Viel Spass beim ausprobieren, und : Bitteschön….
    Später C.u.R. nicht vergessen , wenn der Stapel Küchenfisch schon an Land liegt. Gruss Fabian

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