Ködervorstellung: Wobble Shad von Noike

Veröffentlicht von Dicht am Fisch. In der Kategorie Köder / Baits
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Veröffentlicht am April 29, 2016 , derzeit Keine Kommentare

Noike Wpbble Shad im Test

Der Noike Wobble Shad schreit geradezu nach Aufmerksamkeit. Sein Schwanzteller schlägt so stark aus, so dass ihn jeder Fisch in seiner Umgebung wahrnehmen kann. Ähnlich wie ein Crankbait kann man ihn als Sucher in großen Gewässern einsetzen, um die Raubfische ausfindig zu machen. Nachdem Noike eher für No und Lowactionköder bekannt war, wird mit diesem Radaumacher das Programm komplettiert.

Wobble Shad Ninja von Noike - Der etwas andere Krieger

Wobble Shad von Noike – Der etwas andere Krieger

Wobble Shad von Noike: Farben, Gummismischung, Aroma

Als wir den Wobble Shad das erste Mal geriggt haben, fiel uns sofort auf, dass bei der Gummimischung die richtige Konsistenz gewählt wurde. Der Schaft des Jigkopfes hat einen schönen festen Halt und es wirkte so, als würde sich das Gummi regelrecht am Schaft festsaugen. Auch nach mehreren Bissen blieb dieser Effekt erhalten. So etwas macht sich in Sachen Haltbarkeit bemerkbar und sammelt Pluspunkte, denn nichts ist nerviger als ein Köder, der ständig vom Jig rutscht. Wer gerne Offset im Cover fischt, findet natürlich die dafür vorgesehenen Schlitze und genügend Aroma wurde auch in den Gummifisch imprägniert. Der Körper ist mit Rippen versehen, die für zusätzliche Reize durch Verwirbelungen unter Wasser sorgen sollen und somit das Seitenlinienorgan der Fische ansprechen dürfte. Momentan ist der Wobble Shad in 12 Farben erhältlich. Bei einer Länge von 7,6cm, kommt er auf ein Eigengewicht von 2,5 Gramm. Jigköpfe empfiehlt der Hersteller in einer Größe von 2-1 und Offset Größe 1. Pro Packung erhaltet ihr 9 Köder.

Test bestens bestanden!

Test bestens bestanden!

Erfahrungen aus dem Winter beim Barschangeln

In der kalten Jahreszeit wurde der Wobble Shad zur echten Fangmaschine. Verdanken konnten wir dies dem perfekten Zusammenspiel von Jika Rig und Köder. In Zeitlupe wurde das Gespann über den Grund geschleift und es dauerte meist nicht lange, bis die ersten Interessenten am Wobble Shad schlürften. Im Winter gibt es wohl kaum eine bessere Methode, um die trägen Punks doch noch zu einem Biss zu überreden. Der Köder macht dabei ordentlich Radau aber bewegt sich nur so schnell voran, dass die Barsche selbst bei niedrigsten Temperaturen noch mühelos hinterher kommen. Die größeren Barsche gingen aber vermehrt auf den gejiggten NOIKE los. Ob am Skirt oder pur am Blei machte eigentlich kaum einen Unterschied. Schwächen hat aber jeder! Eins muss dabei aber auch gesagt werden, zum Vertikalfischen taugt der Wobble Shad wenig, zu oft bleibt der Schwanzteller am Haken hängen und lässt dadurch keine perfekte Köderführung zu.

Im Portrait - der Wobble Shad Ninja

Im Portrait – der Wobble Shad

Pünktlich zum Frühling kommt der kleine Bruder in 2 inch daher und sollte in der Brutfischzeit die agilen Kleinfische bestens imitieren. Im Sommer ist der Wobble Shad als Swimbait mit Offsetanköderung sicherlich auch sehr verlockend. Gerade im Kraut ist die Lokalisierung für die Fische kinderleicht. Wer Interesse hat und einmal verfolgen möchte, welchen Weg so ein Gummifisch von der ersten Idee bis hin zum fertigen Produkt gehen muss, den empfehlen wir die ganze Story auf dem Lurenatic Blog zu lesen.

Auch der Nachwuchs fängt super!

Auch der Nachwuchs fängt super!

Hier noch zwei kurze Videos vom Wobble Shad in Aktion:

Wobble Shad am Jig

Wobble Shad am Offset-Haken

Tight lines
Benny & Dirk

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