Köder für das Aalangeln

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Veröffentlicht am September 08, 2011 , derzeit Keine Kommentare

Köder für das Angeln auf Aal

Beim Aalangeln kommen diverse Köder zum Einsatz. Da Aale sehr gut riechen können, kommen oftmals geruchsintensive Köder zum Einsatz.

Wurm als Aalköder

Tauwurm fängt Aal

Elbaal und Fänger

Der Klassiker schlechthin ist der Tauwurm, der von vielen Anglern mit der Wurmnadel auf Haken und Vorfach aufgezogen wird, da auf diese Weise die Fehlbissrate verringert werden kann. Das normale Anködern von Würmern ist jedoch genauso möglich und auch erfolgreich. Die am häufigsten verwendeten Würmer sind der Tauwurm sowie der Riesenrotwurm (Dendrobena). Inzwischen züchten sich auch viele Angler die Würmer selbst, um Kosten zu sparen. Würmer aus dem Komposthaufen haben einen schlechten Ruf beim Angeln auf Aal.

Wollhandkrabbe

Die Wollhandkrabbe, die in unseren Gewässern eigentlich nicht heimisch ist und aus Fernost in den

Ballasttanks der Ozeanriesen eingeschleppt wurde, breitet sich rasant in unseren Flüssen aus. In der Elbe ist diese Krabbe bzw. Krebsart nicht mehr wegzudenken. Und darauf haben sich auch die Raubfische und somit auch der Aal eingestellt. Wollhandkrabben können sehr erfolgreich beim Angeln auf Aal eingesetzt werden. Die sich häutenden Exemplare werden einfach auf den Haken aufgezogen. Gern werden Wollhandkrabben auch mit Netzsrumpfhosen oder ähnlichem Material auf dem haken fixiert.

Köderfisch und Fischfetzen

Wer gezielt auf große Raubaale, auf Breitkopfaale , fischen möchte, der kommt am fingerlangen Köderfisch nicht vorbei. Diese werden mit einer Ködernadel auf den Aalhaken aufgezogen. Auch Fischfetzen sind ausgezeichnete Aalköder. Etwa fingerbreits Streifen, gern mit Blut und Innereien verschmiert, sind ein wahrer Leckerbessen für Aale.

Elbaal

Kleinerer Aal auf dem Weg zurück in die Elbe

Innereien: mit Leber oder Hühnerherz auf Aal

Hört sich etwas ekelig an, ist aber für viele Angler der Aalköder schlechthin: Hühnerherzen und Leber. Auch diese intensiv duftenden Köder werden normal angeködert und können einem wahre Sternstunden beim Aalangeln bereiten. Herz und Leber sind auch bei den meisten Supermärkten üfr sehr wenig Geld zu erhalten.

Zu Beginn der Saison: Die Bienenmade

Gerade zu Beginn der Aalsaison, im Frühsommer, ist die Bienenmade ein absoluter Toppköder beim Aalangeln! Bienenmaden kennen die meisten sicher eher vom Angeln auf Forellen, jedoch ist auch hier ein Test, ob die Bienenmade im eigenen Hausgewässer Aal fängt, immer zu empfehlen.

Käse, Frikadelle und Co.

Vor allem in Häfen und Hafenbecken sind Aale es gewohnt, über Bord geworfene Essensreste der Menschen zu vertilgen. Dies haben sich einige Angler zu Nutzen gemacht. Beispielsweise an den Landungsbrücken im Hamburger Hafen. Dort sieht man häufig Angler, die mit einfachen Montagen und Ködern wie Wurstabfällen oder Leberkäse auf Aal angeln – mit Erfolg. Also gerade in solchen Gebieten mit viel Schiffsverkehr ruhig mal zu derart „exotischen“ Ködern greifen.

Lockstoffe zum Aalangeln

Im Fachhandel sind diverse Lockstoffe zu kaufen. Wir haben mit diesen meist ekelhaft stinkenden Sprays oder Tunken eigentlich sehr gute Erfahrungen gemacht. Zumindest haben wir auf derart präparierte Köder keine schlechteren Ergebnisse als auf Köder ohne zusätzlichen Lockstoff gehabt. Auch sehr fängig ist aber auch lebertran aus der Apotheke (Lebertran vom Dorsch bzw. Kabeljau). Die Köder einfach in den Lebertran tunken und fertig.

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Hier noch einen schöne Video vom Aalangeln:

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