Raubfischsaison 2013 – es geht wieder los, 130.000 Aale für die Elbe und Fisch auf dem Teller

Veröffentlicht von Dicht am Fisch. In der Kategorie Angel-News
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Veröffentlicht am Mai 19, 2013 , derzeit Keine Kommentare

Fischbestaz 2013: 130.000 Aale für die Elbe

Aal auf der Flucht

Aal auf der Flucht

Dass es dem Aal schlecht geht, ist bekannt. Daher wird dem Bestand dieser Fischart geholfen: So werden momentan zwischen Hamburg und Schnackenburg an der Elbe ca. 137.000 junge Aale ausgesetzt. Diese Fische wurden im Winter im Atlantik vor Frankreich gefangen und wurden dann für Besatz vorbereitet. Der Aal ist eine extrem bedrohte Art. Die Weltnaturschutzunion IUCN sieht das auf der Roten Liste stehende Tier vom Aussterben bedroht. „Der Aalbestand ist in den vergangenen drei Jahrzehnten dramatisch zurückgegangen“, erklärte Volkmar Hinz von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. „Trotz der stetig verbesserten Wasserqualität gilt das leider auch für die Elbe. Das ist nicht nur ein wirtschaftlicher, sondern vor allem ein ökologischer Schaden.“ Mehr zu dem Thema Aal und den Problemen, mit denen der Aal zu kämpfen hat: Vor dem Aussterben bedroht – der Aal

Raubfischsaison 2013: Es geht teils wieder los!

In Hamburg war es am Donnerstag soweit, die schlimme Phase ist vorüber, denn es darf wieder auf den wohl beliebtesten Fisch Hamburgs gefischt werden – den Zander. Der Bestand an Zandern in der Elbe bei Hamburg ist wohl über die Landesgrenzen hinaus bekannt, und nun ist es auch wieder möglich, mit Faulenzermethode und Co. die Stachelritter zu befischen. Wir wünschen allen viel Petri für die Angelsaion 2013! Tipps und Berichte vom Zanderangeln in Hamburg, Rhein und anderswo findet Ihr hier: Zanderangeln

Fisch auf dem Teller: Welche Arten kann man noch bedenkenlos essen?

Wer Fisch kaufen möchte sollte auch hier mit Bedacht einkaufen. Welche Fische man noch ohne schlechtes Gewissen essen kann, veröffentlichen die Natur- und Tierschutzverbände regelmäßig. Völlig klar ist, dass weder Aal noch Rotbarsch auf den Speiseplan gehören, beide Arten sind stark überfischt. Forellen und Karpfen hingegen können bedenkenlos eingekauft werden. Auch die Dorade, sofern nicht aus den Fanggebieten Griechenland, Kroatien, Spanien oder der Türkei, kann ohne Bedenken auf den Teller. Die in Deutschland beliebte Makrele sollte jedoch nicht verzehrt werden, auch Makrelen gelten durch den kommerziellen Fischfang als stark überfischt.

Angel-Video der Woche: Tapâm – a flyfishing journey

Ein fantastisches Fliegenfischervideo, viel Spaß dabei! Mehr findet Ihr hier: Angelvideos

Spruch für Karpfenangler

„Die Auffassung, dass ein Karpfen von 20 Pfund 10 Gramm ein großer Triumph sei, man sich aber über ein Karpfen von 19 Pfund 490 Gramm eigentlich schämen müsse, ist handfester Unsinn. Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem Angler ihr Glück davon abhängig machen, ob ein Fisch vor dem Kescher zehn oder zwanzig Gramm Scheiße verliert.“ (Richard Walker)
… zu weiteren Sprüchen für Angler

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