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Zanderangeln in Hamburg

Veröffentlicht von Dicht am Fisch. In der Kategorie Angelguiding Hamburg, DAF Artikel, Zander
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Veröffentlicht am September 03, 2012 , derzeit 1 Kommentar

Angeln in der Elbe bei Hamburg: Zander und mehr

Die Elbe in Hamburg

Hamburch!

Die Elbe in und um Hamburg wird unumstößlich vor allem mit einem Fisch assoziiert: Dem Zander. Der Zanderbestand der Elbe ist wohl einer der besten in ganz Europa. Dieser Bestand ist jedoch eigentlich erst recht jung, denn erst Anfang der Neunziger wurde in die Wasserqualität der Elbe investiert, die Zander bedankten sich mit einer Vermehrung, die die Elbangler sehr glücklich werden liess. Die wohl beliebtesten Zielfische derer, die an der Elbe angeln, sind Zander, Aal, Wels, Brassen und Karpfen. Hinzukommen saisonale Fischarten, allen voran ein kleiner nach Gurken riechender lachsartiger Fisch: Der Stint (mehr zum Thema: Stintangeln). Er zieht im Frühjahr in riesigen Schwärmen die Elbe hinauf, um sein Laichgeschäft zu erledigen. Doch in diesem Artikel konzentrieren wir uns vor allem auf den beliebten Stachelritter, wie der Zander auch genannt wird.

Tipp von Dicht am Fisch: “Angelguiding Hamburg”

Für Angler, die sich in Hamburg nicht so richtig auskennen oder bis dato nur mäßige Erfahrungen bzw. Erfolge beim Zanderangeln in Hamburg hatten, den empfehlen wir ein Guiding in der schönen Hansestadt an der Elbe. Bei “Angelguding Hamburg” ist man bestens aufgehoben, wenn es auf die Zander der Hamburger Elbe gehen soll. Ob im Angelurlaub, beim Kurzbesuch der Stadt oder als Beschäftigung während der Geschäftsreise – ‘Angelguiding Hamburg’  bringt Euch zuverlässig an die Zander. Ihr habt die Wahl, ob Ihr lieber vom Ufer oder von einem sehr geilen Angelboot fischen möchtet. Auch Leihgerät und Köder sind kein Problem!

Zander aus der Elbe bei Hamburg

guter Zander auf CT Shad

Wir sind keine Profiangler oder derartiges, aber unsere Erfahrungen, die wir beim Zanderangeln in der Elbe gesammelt haben, möchten wir Euch trotzdem gern weitergeben. Zusammen haben wir schon einige Jahre Angeln auf dem Buckel, die Elbe kennen wir daher inzwischen ganz gut. Die Elbe um Hamburg liegt noch im Tidenbereich, der Tidenhub, den die Gezeiten verursachen, liegt bei bis zu 3,6 Metern. Mit den Gezeiten entstehen kräftige Strömungen, die das Fressverhalten der Zander massiv beeinflussen. Unserer Erfahrung nach hat man die besten Chancen bei ablaufenden Wasser sowie die Zeit vor dem Höchststand und dem Wechsel der Tide. Die beste Jahreszeit, vor allem wenn es um kapitale Zander geht, ist unserer Meinung nach der Herbst bis in den Winter. Zwar werden auch im Frühjahr und Sommer teils sehr viele Zander gefangen, im Schnitt sind die Fische dann jedoch deutlich kleiner. Gerade wenn es um Spots geht ist es jedoch häufig der Fall, das die Zander an unterschiedlichen Spots immer zu den selben Gezeiten in Laune sind. Einige Spots sind die richtige Wahl für die Flus, andere für die Ebbe. Auch das auflaufende und ablaufenden Wasser und die Zeitpunkte um dem Wechsel der Tide sind an gewissen Stellen die richtige Zeit zum Fischen. Diese ganzen Spezialitäten der Elbe sind daher auf die Schnelle kaum zu überblicken. Wer beim Zanderangeln bisher noch nicht viele Erfahrungen sammeln konnte oder einfach nur mal zu Besuch in Hamburg ist, dem empfehlen wir zunächst mit erfahrenen Zanderanglern ans Wasser zu gehen.

Boot Guiding Hambrug

Das Angelboot mit 75PS und 2 E-Motoren

Angelmethoden für das Zanderangeln an der Elbe bei Hamburg

Vor allem zwei Angelmethoden sieht man bei den Anglern an der Elbe besonders häufig: Dropshot und die noch häufiger gefischte Faulenzermethode. Wie diese beiden Techniken funktionieren, erklären die beiden folgenden Artikel: Dropshotangeln und die Faulenzermethode Ansitzangler fangen ihre Zander mit der Grundmontage oder auch beim Fischen mit der Pose, als Köder kommen fingerlange oder etwas größere tote Köderfische oder Fischfetzen zum Einsatz. Aalangler haben als Beifang auch immer wieder mal einen Zander auf Wurm am Haken, anstatt der gewünschten Aale.

Wenn es um die Wahl des Gummifisches geht, wird es schwer. Jeder Angler vertraut einem anderen Gummi. Die Gummifische unserer Wahl findet Ihr hier: Gummifische zum Zanderangeln. Dort findet Ihr neben Formen und Größen auch einiges zum Thema der Farben, in letzter Zeit ist uns zusätzlich immer mehr aufgefallen, dass an Angelstellen mit hohem Angeldruck die Fische eher auf natürliche, also gedeckte Farben beißen. An Stellen, an denen weniger gefischt wird, können Reizfarben den ersehnten Elbzander an den Haken bringen. Aber hier gilt wie so oft beim Angeln: Wer Zander fangen möchte, muss viel probieren. Eins sei noch gesagt: Hänger gehören für Zanderangler in Hamburg zum Tagesgeschäft. Daher sollte man sich ordentlich mit Ködern und Jigköpfen eindecken, wenn es an die Elbe zum Zanderfang geht. Gerade an neuen Spots braucht es etwas Zeit, bis man die “fiesen” und hängerträchtigen Stellen kennt und umfischen kann. Aber leider stehen oft auch gerade hier, an den Steinpackungen und Kanten die Zander. Nicht umsonst ist der Begriff “Zanderkant” entstanden. Wer noch Köder kaufen möchte, findet im folgendem Shop eine super Auswahl: Zesox Angelshop

Angeln in der Elbe in Hamburg

Die Elbe bei Hamburg – Screenshot von maps.google.com

Natur oder Stadt: zwei sehr unterschiedliche Bereiche für Angler an der Hamburger Elbe

Elbzander

Zanderangeln in Hamburg wird vor allem zwei sehr unterschiedlichen Gegenden betrieben: Entweder man macht es richtig urban und angelt im Hamburger Hafen umgeben von Industrie und großen “Pötten” oder an den Buhnen, die vor allem kurz vor und nach Hamburg das Bild an den Deichen prägen. Diese Buhnen haben den Zweck, die Strömung zu beschleunigen. Dadurch werden mehr Sedimente mit der Strömung mitgerissen, so dass die Fahrrinne nicht so schnell versanden kann. An diese Buhnen entstehen Buhnenfelder mit teils sehr tiefen Ausspülungen und Strömungen, die die Zander lieben. Der Nachteil an den Buhnenfeldern ist, dass diese Strecken meist durch Angelvereine gepachtet sind. Die meisten vergeben hierfür jedoch relativ günstige Gastkarten. Quasi der ganze Hafenbereich ist frei, hier ist der Fischereischein meist schon ausreichend, um loslegen zu dürfen. Die Grenze, an der die Verpachtungen an Angelvereine losgehen, ist die Elbbrücke der Norderelbe. Diese Autobahnbücke überquert die Norderelbe. Aber bitte informiert Euch vorab, denn die Verpachtungen und Schongebiete sind nicht fix, in eigentlich jedem Angelshop in Hamburg wird man Euch aber helfen können. Wie bereits erwähnt ist es immer wichtig die Tide zu beachten, darüber sollte man sich vorab beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrograhpie informieren, das geht zum Glück auch online: Gezeiten Elbe (BSH)

Auf unserer Seite findet Ihr viele weitere Artikel zum Zanderfischen vor allem an unser geliebten Elbe in und um Hamburg. Wer Fangfotos und Erlebnisberichte sehen möchte ist im Bereich Angelberichte gut aufgehoben. Wenn ihr es eher etwas theoretischer mögt und nach Tipps zum Zanderangeln sucht, dann schaut im Bereich Angeln auf Zander vorbei. Solltet Ihr etwas vermissen oder habt Verbesserungsvorschläge, dann schreibt es bitte in die Kommentare.

Unter folgendem Link findet Ihr weitere Artikel, Tipps und Informationen: Zanderangeln

1 Kommentar

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  1. Schöner 80er zum Abschluss der Saison.

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