Im Winter richtig ausgerüstet Barschangeln

Veröffentlicht von Dicht am Fisch. In der Kategorie DAF Artikel

Veröffentlicht am Februar 01, 2013 , derzeit Keine Kommentare

Angeln in der kalten Jahreszeit

schöne Momente beim Barschangeln im Winter

schöne Momente beim Barschangeln im Winter

Sobald die ersten Nachtfröste aufkommen, verstauen viele Angelfreunde die Ausrüstung bis zum kommenden Frühjahr und holen sie maximal noch mal hervor, um sich auf die kommende Angelsaison vorzubereiten. Dabei ist das eigentlich gar nicht nötig, auch im Winter kann man mit der entsprechenden Ausrüstung noch hervorragend Fischen.

Gerade an den kalten Tagen kann man wunderbar auf Barsch angeln und gerade die größeren Fische erwischen. Natürlich kommt es dabei zunächst auf die richtige Kleidung an. Mehrere Schichten Kleidung, Fleece-Pullis und Thermounterwäsche sind ratsam. Auf dicke Handschuhe sollte man, soweit irgend möglich, verzichten. Denn durch den dicken Stoff bleiben feine Bisse der Fische oft unbemerkt.

Die Suche nach dem Barsch

Wer an den kalten Winter- oder Herbsttagen Jagd auf Barsche machen will, kann sich sicher sein, dass diese nun nicht mehr so konzentriert an einer Stelle auftreten. Auch sind es nur wenige Stellen, die überhaupt noch besiedelt sind. Glück hat man am ehesten an Fahrrinnen und tiefen Löchern. Diese finden sich zum Beispiel unter Brücken. Es gilt also zunächst einmal, in aller Ruhe nach einem Barsch-Vorkommen zu suchen.

Ecxeler Z im Wintereinsatz

Ecxeler Z im Wintereinsatz

Die Köder langsam führen

In der Regel sind auch Barsche in der kühleren Jahreszeit eher träge. Das heißt, ein schnell vorbei huschender Köder reizt den Jagdtrieb des Fischs nicht ausreichend. Deshalb sollten Köder eher langsam präsentiert werden. Dadurch bleiben sie länger im Sehfeld der Barsche und der Reiz, zuzuschnappen, wird deutlich erhöht.

Als Köder kommen Hardbaits wie Crankbait oder der Twitchbait in Betracht. Gummiköder sind allerdings zu bevorzugen, da sie langsamer geführt werden können. Diese kann man entweder am leichten Jig oder am Finesse-Rigs montieren. Wichtig ist, dass die Köder nicht permanent bewegt werden, sondern man auch Ruhepausen einlegt. In diesen kommt es nämlich häufig zum Biss der Barsche. Zudem sollten Köder gerade im Winter aromatisiert sein, so dass selbst der Duft einen zusätzlichen Anreiz zum Jagen bietet.

Als Tackle wählt man am besten eine leichte Barschrute, sowie eine 1000er-2500er Rolle. Die geflochtene Schnur kann bei Temperaturen jenseits des Gefrierpunkts verwendet werden, darunter friert sie zu leicht, gerade wenn man nicht allzu hochwertige Schnur verwendet, die viel Wasser aufsaugt. Wenn selbst Silikonspray nicht mehr hilft und die Rutenringe gefrieren sollte man monofile Schnur nutzen.

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