Endlich: Meine ersten Regenbogenforellen

Veröffentlicht von Dicht am Fisch. In der Kategorie Ashley Rae (CAN), Female Fishing
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Veröffentlicht am Dezember 17, 2011 , derzeit 1 Kommentar

Wenn Ihr meine letzten Blogbeiträge, oder mir auf Facebook oder Twitter folgt, werdet ihr gelsesen haben, dass ich unbedingt ein Steelhead (Regenbogenforelle) fangen wollte! In der Tat, es gibt keinen anderen Fisch, der mich so sehr gereizt hat. In den letzten 2 Jahren habe ich gelernt mit der Fliegenrute zu fischen und seit ca. 2 Monaten habe ich am Wochenende intensiv auf Regenbogenforelle im Lake Ontario und den Nebenflüssen geangelt. Diese Fische sind hier wirklich erstaunlich schwer auf die Fliege zu fangen! Es ist eine Liebe/Hass-Beziehung. Am vergangenen Sonntag waren alle Elemente gegen mich, das Thermometer zeigte -4 ° C, der Wind war stark und das Wasser war schokoladig braun. Die üblichen Pools waren kaum sichtbar. Ich sah Schatten, konnte aber nicht sicher sein, dass es Fische waren. Alles in allem waren es ziemlich schwere Bedingungen. Nach ein wenig Exploration, fanden mein Freund und ich ein klares, seichtes Becken zum fischen. Zum Glück war die Sonne stark genug damit die Steelheads im Bach glänzten. Ich dachte mir wirklich, „heute ist mein Tag“. Um ehrlich zu sein, es ist meine übliche Haltung, aber etwas war anders an diesen Tag. Ich fühlte mich diesmal mental auf den Kampf vorbereitet . Ich zuletzt zwar schon einige Regenbogenforellen am Haken, konnte aber keine Landen, wie ihr im Video seht:

Dann passierte es, ich hatte wieder eine Forelle am Haken. Diese startete den Drill mit wilden Sprungen, allerdings an einem wirklich ungünstigen Spot, um diesen Fisch zu landen. Die Äste der umriegenden Bäume hingen mir bis über den Kopf und der Fisch hatte einen einfachen Flutweg flußabwärts. Mein Hauptaugenmerk lag darauf die Rutenspitze hoch zu halten, die Kopfschläge zu dämpfen und die Spannung zu halten. Dann ermüdete der Fisch langsam und ich konnte endlich meine erste Steelhead landen! An dieser Stelle möchte ich meinem Freund Mickey danke, der mir so viel über das Fliegenfischen beigebracht hat. Ich habe noch nie eine solche gegenseitige Freude über einen Fisch zu spüren bekommen. Meine Hände waren extrem kalt und fast dass sie fast so rot wie mein Nagellack, aber ich war so glücklich, dass mir alles egal war. An dieser Stelle hatten wir jeweils eine Steelhead gelandet. Könnte es noch besser werden? Ich bin sicher, die meisten Leute würden sehr zufrieden sein, aber ich sah noch größere Fische in diesem Pool und wollte daher mehr als einen Fisch. Das klingt ein wenig gierig, aber vielleicht ist es genau das was passiert, nachdem man eine gelandet hat, man will mehr, da diese Art des Angels einfach süchtig macht.

Steelhead aus Kanada

Steelhead aus Kanada

Mikey ging weiter aufwärts und ich war allein, als es passierte. Die Sonne schien hell und in meine Augen, sogar mit Sonnenbrille auf. Ich beobachtete, so viel wie ich konnte, dann zuckte es plötzlich leicht in der Rute… Ich wartete für ein paar Sekunden, um sicherzustellen, dass es eine war, bevor ich schrie: „Mikey, noch eine!“

Ich sah zu ihm flußabwärts, aber ich wusste, dass etwas los ist, weil er nicht angelaufen kam wie vorher. Ich sah meine Forelle aus dem Wasser kommen und ich begann zu zittern. Diese war deutlich größer. Nach einer Weile schrie Mikey zu mir: „Brauchst du Hilfe?“ Sofort sagte ich „Nein!“ Ich wusste, dieser Kampf könnte eine Weile dauern, also nahm ich meine Zeit, denn ich wollte sie alleine Drillen und Landen. Der Fisch suchte nach dem Anhieb sofort Deckung, aber ich zog weiter sie weg von den Bäumen und stellte sich hinter sie. Ich tat mein Bestes, um sie nicht zu weit flußabwärts oder -aufwärts zu lassen. Ich zog sie zurück und ging gleichzeitig rückwärts, um sie zu kontrollieren. Ich sah einen flachen Bereich, an dem ich sie landen konnte also führte ich sie in diese Richtung und sprang ans Ufer. Der Fisch hatte nahezu aufgegeben und ich konnte ihn an die Kannte ziehen. Ich griff nach dem Schwanz, um sie zu landen und … „Ashley!“ Ich wusste was los war, Mikey drillte auch einen Fisch. Währendessen zog meine Forelle nocheinmal zurück in den Bach, und ich musste sie wieder step by step ranholen. Mikey hatte seine gelandet und kam zu mir, um auch mir behilflich zu sein.

Ein Traum...

Ein Traum…

Ich kann, endlich sagen, „I did it“. Viele „Stealheaders“ sagen, wenn du erstmal eine fängst bist du ruiniert, weil du nie wieder davon los kommst. Sie haben recht. Zur Zeit kann ich nur an diese Fische denken, aber OK, ich muss nur wieder an einen Bach fahren und auf Regenbogenforelle angeln, dann gehts mir besser…

Ashley

1 Kommentar

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  1. Recht armselig soclch eine Erregung bei Tierquälerei zu empfinden.
    Du bist ein armes Mädchen.

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