Buhnenangeln in der Elbe

Veröffentlicht von Dicht am Fisch. In der Kategorie 2012, Fangberichte Süßwasser
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Veröffentlicht am Mai 27, 2012 , derzeit Keine Kommentare

 Zanderfischen im Hamburger Fluß

hungriger Stachelritter

Gestern ging es mit meinem Onkel an die Elbe, um dem alten Herren mal zu zeigen wie man auf Zander Angelt. Das Vorhaben ging leider nach hinten los und die größere Erfahrung zahlte sich offensichtlich aus, da er den größten Fisch des Tages fing. Aber der Reihe nach.

Die Tide war recht früh morgens optimal und so fanden wir uns zu einer für mich ungewohnten Zeit am Wasser ein. Der erste Spot war ein alter bekannter, an dem schon so manch guter Zander gefangen wurde. Der erste Zupfer des Tages ließ auch nicht lange auf sich warten. Leider konnte ich ihn nicht verwerten und es blieb es bei einem kurzem Kontakt.

Mein Onkelt machte es kurz darauf besser. Ich konnte beobachten, wie ein knüppelharter Biss mit einem satten Anschlag quittiert wurde. Der saß! Man sah sofort, dass es sich um keinen „Jungspund“ handelt, welche zuletzt häufiger gefangen wurden. Nach einem kurzen und knackigen Drill kam letztendlich ein wohlgenährter 68er Stachelritter zum Vorschein, der das Gummi inklusive Jig förmlich inhaliert hatte.

da passt noch mehr rein…

Der hatte offensichtlich Hunger und ließ gutes vermuten. Pustekuchen! Wir fischten weiter und konnten bis auf einen zaghaften Anfasser keinen Kontakt mehr verbuchen. Also ab zum nächsten Spot, eine tiefe Buhne mit einem großen Buhnenfeld. Die Hoffnungen waren groß, da ich hier letztes Jahr etwa zur gleichen Zeit einen Ü80 landen konnte. Der Untergrund mit seinen sandigen Ecken und steinigen Passagen fühlte sich gut an. Zumindest für mich, denn es war keiner Zander in Sicht.


Ich wechselte die Seite und warf stromaufwärts, was bei dem starken Gegenwind nicht sonderlich viel Spaß machte. Doch direkt beim ersten Wurf bekam ich einen guten Biss auf einen Action-Shad im Stint Design. Leider konnte ich auch diesen Biss nicht verwerten, der Fisch hatte den Gummifisch von Vorne kurz hinter dem Kopf gepackt, wie die Bissspuren verrieten. Ich machte noch zwei Würfe in den Bereich, wo ich den Biss hatte, allerdings ohne weiteren Kontakt. Also wechselte ich den Köder und probierte es jetzt mit einem Easy Shiner im hellen Design. Erster Wurf, dritte Absinkphase, Biss, Anhieb, Fisch! Leider ein Zander der Kategorie „schick mir deine Oma vorbei Freundchen“, was ihm beim Release im Wasser mit auf den Weg gegeben wurde. Ich und mein Onkel, der eine Buhne weiter angelte, fischten noch ca. 30 Minuten ohne Kontakt weiter bevor es zum nächsten Spot ging. Leider hatten wir hier gar keinen Biss und fuhren schließlich mit einem Sonnenbrand und immerhin zwei gefangenen Zandern nach ca. vier Stunden nach Hause.

Die großen Zander haben sich bei uns zur Zeit etwas rargemacht. Könnt Ihr das bestätigen? Wie läuft es bei Euch? Bitte nutzt die Kommentarfunktion für Eure derzeitigen Erlebnisse!

Grüße in die Runde,
Sören aka Terry Tench

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