Erste Bafo Tour 2014

Veröffentlicht von Dicht am Fisch. In der Kategorie 2014

Veröffentlicht am April 15, 2014 , derzeit Keine Kommentare

Bachforellenangeln in Niedersachsen

Letztes Jahr stellten wir mehr oder weniger durch einen Zufall fest, dass man unweit von Hamburg in Niedersachsen sehr gut auf Bachforellen angeln kann. Nachdem Sören bei einer Kanutour die Salmoniden aufspürte, starteten wir 2013 in verschiedenen Besetzungen die ein oder andere Tour an den naturbelassenen Bach. Die verschiedenen Berichte zu den Trips findet Ihr mit etwas Stöbern im Bereich Forellenangeln

Gestern ging es dann das erste Mal im Jahr 2014 auf die hübschen Bachforellen. Mit von der Partie waren Dirk, Eric und ich (Sören). Die Bedingungen waren recht bescheiden, sehr wechselhaftes Wetter mit starken Sturmböen, Platzregen und Sonnenschein machte das Unterfangen nicht gerade einfacher.

Ausrüstung zum Bachforellenangeln

Ausrüstung zum Bachforellenangeln

Nachdem die Waffen scharf waren, ging es an den ersten Spot. Da es wie angesprochen die erste Tour 2014 war und wir den Bach 2013 erst ab Spätsommer befischt haben, konnten wir die Fangaussichten nur schwer abschätzen. Zuversichtlich stimmte uns, dass Dirk bereits in der ersten Kurve eine steigende Bachforelle beobachten konnte.

Gefischt wurde zunächst ausschließlich mit Hardbaits. Während Dirk wieder seinen Lieblingsköder aus dem vergangenem Jahr auspackte, ein 61er Squirrel, probierte es Eric ausschließlich mit DUO Ködern und ich mit dem Pointer von Lucky Craft. An Stellen, die 2013 fast immer einen Fisch brachten, tat sich an diesem Tag rein gar nichts. Lediglich Eric konnte einen Nachläufer und einen zaghaften Biss verzeichnen. Da wir in Relation zu den Touren in 2013 sehr wenig Kontakte bekamen, wurde etwas experimentiert, ich fischte zum Beispiel zwischendurch einen Skirted Jig mit kleinen Gummis und 4er Mepps. Auf den Spinner gab es kurze Zeit später einen Kontakt, die Forelle biss aber offensichtlich zu zaghaft zu und blieb nicht hängen. So fischten wir uns Meter für Meter den Bach entlang. Letztendlich was es dann Dirk, der die erste Bachforelle des Tages auf den schnell geführten Squirrel verzeichnen konnte.

Dicke Bachforelle! Petri Dirk

Dicke Bachforelle! Petri Dirk

Wirklich ein toller Fisch, die Maße der wohlgenährten Forelle erinnerten schon fast an einen Barsch. Nachdem ein schnelles Erinnerungsfoto geschossen wurde und wir kurz ‚abklatschten‘, ging es weiter. Bisse bekamen wir an dieser Strecke allerdings nicht mehr. So fuhren wir etwas flussaufwärts, um unser Glück an einer anderen Stelle zu versuchen. Am neuen Spot dauerte es nicht lange, bis ich meine erste Forelle des Tages landen konnte. Die Bafo stieg vehement auf einen LC Pointer ein und lieferte einen kurzen, aber knackigen Drill.

Forelle_Angeln_Niedersachsen

Die zweite Trutte des Tages

Wir hatten offensichtlich eine gute Strecke gefunden, denn kurze Zeit später stieg bei Eric ein guter Fisch auf einen kleinen Crankbait ein. Die Forelle konnte den Schonhaken aber leider durch wilde Sprünge wieder abschütteln, was Eric etwas in Rage brachte. Ich konnte ein paar Meter weiter noch mit einer kleineren Bachforelle nachlegen und auch das kongeniale Duo Dirk+Squirrel fing noch eine Trutte. Kurz bevor wir die Strecke abermals wechseln wollten, war es dann auch bei Eric soweit. Ein am Uferbereich schnell geführter DUO brachte einen knallharten Biss. Dirk war wie immer schnell mit dem Kescher zur Stelle und konnte Erics erste Bachforelle in diesem Gewässer landen. Petrus Eric!

Die Freude ist nicht zu übersehen!

Die Freude ist nicht zu übersehen! (Farblich passt es auch)

Nun hatten alle eine ordentliche Bachforelle gefangen und wir hätten die Niedersachsen Tour erfolgreich abschließen können, eine weitere Ecke wollten wir uns dann aber doch noch ansehen. Diese ist auf Grund der vielen Bäume recht schwer zu befischen. Daher macht es Sinn, mit der Wathose ins Wasser zu gehen, auch wenn dies auf Grund von tieferen Löchern und der teilweise starken Strömung nicht ganz ungefährlich ist.

Bachforelle drillen

Bachforelle im Drill

Der größte Vorteil ist sicherlich, dass man Ecken anwerfen kann, an die man sonst nicht herankommt. Außerdem kann man auch mal relativ passiv stromabwärts fischen und dem Bait nur ab und zu mal durch Twitchen Leben einhauchen. Genau in dieser Situation stieg die letzte Forelle des Tages ein. Im wilden Bach stehend, gegen die Strömung eine Forelle drillen ist schon ein Highlight.

Schöner Abschluß einer gelungenen Tour

Schöner Abschluß einer gelungenen Tour

Insgesamt mal wieder eine super Tour mit schönen Bachforellen für alle Beteiligten. Die nächste Tour kommt bestimmt, Ziel ist dann die ü50, die Eric gesichtet hat.

Weitere Berichte zum (Bach) -Forellenangeln findet Ihr hier.

P.S.: Danke für die Fotos Jungs

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