Bachforellen, Bachsaiblinge und Barsche aus dem Forellenbach

Veröffentlicht von Dicht am Fisch. In der Kategorie 2013
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Veröffentlicht am September 29, 2013 , derzeit Keine Kommentare

Bachforellenpirsch in Norddeutschland

Die vier vom Forellenbach

Die vier vom Forellenbach

Dienstag ging es für Jan, Dirk, Sören und mich noch mal kurz vor Beginn der Bachforellenschonzeit am 01.10 zum Fischen an einem Bach in Norddeutschland. Ziel der Tour: Jan zu seiner ersten wilden Bachforelle bringen! Gleich am ersten Streckenabschnitt, einer Brücke, bekam ich beim dritten Wurf einen Biss auf Sicht von einer guten Ü40 Bachforelle auf meinen 65er SP Lucky Craft Pointer in Pearl Ayu, doch leider blieb die Forelle nicht hängen. Bei den nächsten zehn Würfen an der gleichen Stelle passierte nichts mehr und ich entschied mich einen neuen Köder zu montieren, einen 67er Illex Squirrel in Ayu. Gleich beim ersten Wurf biss die Forelle erneut, doch wieder blieb sie nicht hängen. Nach ein paar weiteren Würfen machte ich mich erst mal auf den Weg zu den anderen Jungs, die sich mittlerweile schon gut 200 Meter über Stock und Stein und durch meterhohe Brennnesseln am Bach lang geschlagen haben. Auf dem Weg dorthin fand ich aber immer wieder schöne Ecken, wo ich ein paar Würfe machen musste und so konnte ich, bis ich endlich in einer Bachkurve auf Sören sah, drei kleine Bachforellen und einen kleinen Barsch fangen.

Eine der ersten Forellen der Tour

Eine der ersten Forellen der Tour

Ich erzählte Sören erst mal von meinem Fiasko mit der besseren Bachforelle an der Brücke. Sören konterte sofort und meinte, dass er gerade seine vielleicht bisher größte Salmonide im Bach durch Schnurbruch im Fluorocarbonvorfach verloren hat. Er hoffte nur, dass das keine Salmonide sondern ein Hecht um 70cm war, denn sonst könnte er einige Nächte nicht ruhig schlafen. Nun fischten wir die Strecke zu viert nacheinander flussaufwärts ab, doch leider kam bis dato kein Fisch mehr raus. Als das Gelände immer unwegsamer wurde und auch noch ein weiterer Bacheinlauf uns den Weg versperrte, entschieden wir uns, die Strecke zurück zu fischen, um dann noch mal an einen anderen Streckenabschnitt zu fahren.

Mitte 30 die Durchschnittsgröße

Mitte 30 die Durchschnittsgröße

Nun auf dem Rückweg war Sören an der Reihe und konnte seinen ersten Fisch, eine 36er Bachforelle, fangen. Auf dem restlichen Weg der Strecke blieben die Bisse leider aus, bis wir an der Kurve ankamen, wo Sören zuvor den dicken Fisch verloren hatte. Ich machte gerade den ersten Wurf in eine ruhige Ausbuchtung, an der die Strömung vorbei zog und bekam auch gleich einen heftigen Einschlag. Einige Sekunden später konnte ich einen zirka 70 bis 80cm großen Hecht erkennen und dann war der Spaß auch schon vorbei, auch mein 30er Vorfach wurde gekappt. Schade um den Hecht, denn es war mit großer Sicherheit der gleiche Fisch, der auch Sörens Vorfach gekappt hat. Wiederum war es auch der erste Hecht den wir dort bis jetzt am Band hatten und es hätte genauso gut eine große Bachforelle oder ein Lachs- oder Meerforellenaufsteiger sein können und da hätte das STROFT FC 1 sicherlich gehalten. Zum Schluss machten wir noch ein paar Würfe an der Brücke, an der ich zu Anfang zwei Bisse von einer besseren Bachforelle bekam. Aber auch hier hatten wir das Glück nicht auf unserer Seite. Erst verlor Jan eine kleinere Bachforelle auf einen kleinen Gummifisch, dann hatte Sören eine gut 40er kurz im Drill und ich verlor auch noch eine kleinere.

Welch Schönheit

Welch Schönheit

Ab zur nächsten Strecke, es konnte ja nur besser werden und das wurde es! Gleich in den ersten Würfen konnte Sören einen wunderschönen kleinen Bachsaibling fangen. Und jetzt ging es für zirka 30 Minuten ein paar Meter weiter richtig rund. Zuerst konnte Sören eine weitere Mitte 30 Bachforelle fangen. (An dieser Stelle schon mal ein riesen Dankeschön an Dirk, der bei der Tour schon fast mehr mit dem Keschern und Fotografieren als mit dem Angeln beschäftigt war.) Dirk war gerade dabei Sören mit seinem Fang abzulichten als Jan und ich auf einmal nach dem Kescher schrien. Es war soweit: Jan hatte seine erste Bachforelle im Drill und was für eine. Dirk kam zielstrebig mit dem Kescher angerannt und konnte Jan eine dicke Mitte 40er Bachforelle keschern, was für ein geiles Tier, dickes Petri! Die Mission, Jan zu seiner ersten Bachforelle zu bringen war nun mehr als geglückt. Wir freuen uns schon auf das abgemachte Bierchen!

Jan's erste wilde Bachforelle

Jan’s erste wilde Bachforelle

Die Jungs waren gerade mit dem Fotografieren fertig als bei mir eine gute Forelle einstieg und Dirk machte erneut den Keschermann, auch diese Forelle war mit 36cm wieder ein toller Fisch. Sören legte kurz darauf ebenfalls noch eine 36er nach. Dann wurde es erst mal wieder ruhiger bis Dirk dann endlich seine erste Bachforelle an diesem Tag drillte, keine große, aber trotzdem ein schöner Fisch.

Dirk mit seiner ersten des Tages

Dirk mit seiner ersten des Tages

Da die nächsten Meter keine Fische mehr folgten, entscheiden wir uns nun die Stecke zurück zu fischen, um dann mal langsam Feierabend zu machen. Wir hofften natürlich, dass an der Stelle, wo wir die vier tollen Forellen fangen konnten, noch was geht. Aber Pustekuchen, da war wohl doch zu viel Alarm im Wasser, lediglich Dirk konnte noch einen kleinen Barsch fangen. Nun waren wir wieder an unseren Ausgangspunkt, an dem Sören den Bachsaibling fangen konnte, angekommen. Jetzt war Jan wieder an der Reihe und konnte ebenfalls einen hübschen zirka 30cm großen Bachsaibling fangen. Dirk war gerade fertig mit dem Fotografieren, als ich, direkt in dem Moment als mein Squirrel auf dem Wasser aufschlug, einen guten Biss bekam. Und wieder war Dirk zur Stelle und konnte mir auch noch eine starke Mitte 40er Bachforelle keschern. Da war die Freude groß, die nächste dicke nach Jan’s an diesem Tag. Dirk setzte dann noch kurz darauf den Schlusspunkt des Tages mit einer kleinen Forelle und wir machten Feierabend.

Die nächste Mitte 40

Die nächste Mitte 40

Das war wieder eine super Tour mit geilen Fischen am Bach. Die Frequenz und die Durchschnittsgröße haben gepasst und mit den beiden Mitte 40ern sind noch zwei richtig gute Fische für den Bach heraus gekommen!

Saisonabschluss am Bach – jetzt aber wirklich

Angefixt durch die Fänge der Tour mit Dirk und Jan, haben Sören und ich Sonntag spontan entschieden, Montag noch mal für ein paar Stündchen an den Bach zu fahren. Jenes taten wir dann auch. Die Bedingungen waren diesmal total anders. Glasklares Wasser und keine einzige Wolke am Himmel, das passte den Forellen irgendwie gar nicht. Trotz alledem konnten Sören und ich noch einige schöne Bachforellen fangen. Diese Schönheit war mit ihren 40cm der größte Fisch des Tages.

Die letzte Bafo vor der Schonzeit

Die letzte Bafo vor der Schonzeit

Nun ist erst mal die Schonzeit angesagt und die Bachsaison 2013 für uns beendet. Ich freu mich aber schon auf das nächste Jahr, denn diese Fischerei am Bach mit leichten Tackle ist was ganz besonderes.

Gruß in die Runde
Sascha

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