Splitshot Rig

Veröffentlicht von Dicht am Fisch. In der Kategorie Angeln auf..., Barsch, Montagen / Rigs
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Veröffentlicht am November 21, 2011 , derzeit Keine Kommentare

Erklärung, Aufbau und benötigte Ausrüstung für das Splitshot Rig

Eine ebenso einfache wie erfolgreiche Montage aus den USA, die wieviele Techniken ihren Ursprung in der Schwarzbarschfischerei hat. Drop-Shot, Texas-Rig, Carolina-Rig, viele Fremdwörter, die diese einfachen Methoden kompliziert erscheinen lassen. Das Splitshot-Rig ist jedoch genau das Gegenteil: Extrem unkompliziert. Dieses Rig ist vor allem in stehenden Gewässern ein absoluter Renner.

Ein Traumbeifang - dickes Petri!

Ein Traumbeifang – dickes Petri!

Das Splitshot-Rig ist eine unfassbar simple Montage: Auf das Vorfach (Fluocarbon) wird ein Offset-Haken geknotet. Kurz vor dem Köder wird ein kleines Bleischrot als Beschwerung geklemmt. Dieses Rig sinkt extrem langsam ab. Das Rig wird nun mit kleinen Zupfern über dem Gewässergrund geführt, die Fische beißen häufig (wie bei vielen Angelmethoden) in der Absinkphase, hier ist also erhöhte Aufmerksamkeit gefordert. Gerade in stehenden Gewässern mit hängerträchtiger Grundstruktur, an denen extrem weite Würfe nicht notwendig sind, ist diese Montage sehr empfehlenswert, da Hänger sehr selten vorkommen (Hakenspitze ist beispielsweise im Köder). Auch beim Forellenangeln kann diese Methode sehr erfolgreiche verlaufen.

Als Köder sind spezielle Softbaits im Angebot, Wurmimitate (z.B. von Storm) und der Fin-S Fish von Lunkercity (Gummifische zum Zanderangeln) sind meine persönlichen Favoriten. Fast alle Drop-Shot und Vertikalköder sind zu empfehlen. Der Haken wird so aufgezogen, dass die Spitze des Hakens im Köder steckt, dies minimiert die Hängergefahr. Ist die Gefahr von Hängern zu vernachlässigen, kann die Hakenspitze auch leicht aus dem Köder herausschauen.

Bisserkennung: seitliches Weglaufen der Schnur oder ein Widerstand, sofort den Anhieb setzen!

In Kürze:

Rute: Als Ruten kommen schnelle und sehr leichte Ruten zwischen 2 und 3 Metern Länge zum Einsatz

Rolle: Kleine Stationärrollen (z.B. 2500er Shimano Stradic) oder kleine Baitcasterrollen mit 10er – 15er geflochtener Schnur

Vorfach: 20er – 25er Fluocarbon, in Hechtgewässern Titan

Blei: Bleischrote

Haken: Offsethaken oder Naturköderhaken, wenn man mit Tauwurm fischen möchte

Köder: Es sind spezielle Köder der Hersteller im Angebot. Vor allem der Fin-S Fish von Lunkercity sowie die Wurmimitate (z.B. von Strom) sind hier hervorzuheben. Auch Naturköder wie z.B. ein Tauwurm sind empfehlenswert.

Zubehör: Tönnchen-Wirbel

Führung: Das Splitshot Rig wird mit kleinen Zupfern über den Gewässergrund geführt. Da die Fische oft in der Absinkphase beissen ist hier erhöhte Aufmerksamkeit gefordert.

Viel Spaß und Erfolg.

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