Faulenzermethode

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Veröffentlicht am November 22, 2011 , derzeit Keine Kommentare

Die Faulenzermethode

Diese Methode eignet sich hervorragend zum Angeln auf Zander mit dem Gummifisch und auch auf andere Raubfische. Im folgenden möchte ich euch näher bringen, wie ich diese Methode praktiziere.

Um die Faulenzermethode erfolgreich zu fischen, benötigt man eine steife, harte Rute mit einer Länge von ungefähr 2,70m und einem maximalen Wurfgewicht zwischen 50 und 100g (je nach Gewässer). In Stillgewässern kann man leichter fischen als in einem großen Fluss wie zum Beispiel der Elbe oder dem Rhein. Des weiteren braucht man eine qualitativ hochwerteige Rolle mit einer guten (hohen) Übersetzung und geflochtener Schnur mit einen Durchmesser von 0,10 bis 0,15mm. Als Köder dienen sämtliche Gummifische. Ich fische zum Beispiel den Salt-Shaker und den Fin-S-Fish.

Zander mit der Faulenzermethode

Die Faulenzermethode ist eine sehr einfache und erfolgreiche Methode, um zum Beispiel Zander, Hecht und Barsch zu beangeln. Wenn man seinen Gummifisch ausgeworfen hat, stoppt man ihn kurz bevor er auf der Wasseroberfläche aufschlägt, dann schließt man den Bügel und lässt den Gummifisch an straffer Schnur (ganz wichtig, weil man sonst Bisse verpassen könnte!!!) zum Gewässergrund sinken. Wenn der Gummifisch am Grund angekommen ist, spürt man einen leichten „Tock“ im Rutenblank, ein Zucken in der Rutenspitze und man sieht, dass die Schnur erschlafft.

Jigmethode

Die Köderführung

Ist der Gummifisch am Grund angekommen, führt man ihn nicht wie gewöhnlich über die Rute sondern über die Rolle, das geschieht indem man 1-4 Kurbelumdrehungen macht. Dabei hebt sich der Gummifisch leicht vom Grund ab und läuft beim erneuten Kurbeln im Zick Zack über den Gewässergrund. Wichtig ist, dass man die Schnur immer straff hält. Diesen Vorgang wiederholt man dann immer wieder. Im Sommer mach ich schnelle Kurbelumdrehungen und im Winter eher langsame. Ein großer Vorteil dieser Methode ist, dass man quasi nie die Kontrolle zum Köder verliert und dadurch die Bisse gut merkt und dementsprechend schnell anschlagen kann. Einen Biss merkt man an einen leichten Rucken im Rutenblank oder der Schnur, manchmal beißen die Fische jedoch so brachial, dass sie quasi schon am Haken hängen. Sehr viele Bisse kommen schon in der Absinkphase des Gummifisches. Dies merkt man an dem Rucken in der Rute bzw. der Schnur oder daran, dass der Gummifisch gar nicht den Grund erreicht und dadurch die Schnur früher erschlafft.

Zander aus der Elbe "gefaulenzt"

Zander aus der Elbe „gefaulenzt“

Für mich ist diese Methode die mit Abstand beste Methode, um Stachelritter zu überlisten. Hier die Ausrüstung zum Angeln auf Zander. Viele weitere Infos und Bericht rund um den Zander findet Ihr hier bei „Dicht am Fisch“ unter der Rubrik Zanderangeln.

Hier noch ein Youtube Video zur Faulenzermethode:

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