Zanderangeln am See

Veröffentlicht von Dicht am Fisch. In der Kategorie DAF Leserberichte, Marco, Zander
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Veröffentlicht am Januar 30, 2012 , derzeit 2 Kommentare

Zander: Angeln im See oder Talsperren

Zander aus einem stehenden Gewässer

Wer von Euch kennt es nicht: Euer Hauptgewässer, in meinem Fall der Rhein, führt extremes Hochwasser, was die optimale Spotwahl einschränkt und die effektive Zanderjagd enorm erschweren kann. In solchen Situationen weiche ich gerne auf andere Gewässer aus, die eine ebenso gute Zanderpopulation beherbergen wie der Rhein. Da mir viele solcher sogenannten Ausweichgewässer zur Verfügung stehen, werde ich versuchen Euch in meinem ersten kleinen Bericht Grundinformationen über das Uferangeln auf Zander in Talsperren zu vermitteln.

Zanderangeln in der Talsperre

Talsperre in der Dämmerung

Viele von Euch haben solche strukturärmeren Gewässer wie Talsperren in ihrer direkten Nähe, auch beherbergen diese einen relativ guten Zanderbestand, jedoch wissen die meisten nicht wie und vor allem wo man die Suche nach dem geliebten Stachlern beginnen sollte. Fakt ist, man muss sich ein wenig umorientieren. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Zander in meinem Gewässer je nach Jahreszeit in ihrer aktiven Phase stetig in Bewegung sind und den Kleinfischschwärmen folgen. Ihre passive Phase verbringen sie gerne in tieferen Bereichen direkt in der Nähe dieser Schwärme. Doch wie finde ich die Stachelritter nun genau?  Hier hat sich eine Strategie besonders bewährt: genügend Ausdauer mitbringen, Fischschwärme beobachten, Uferstrecke machen, markante Stellen suchen und werfen, werfen, werfen.

Auf Zander angeln im Sommer

See-Zander

In den Sommermonaten, z.B. direkt nach der Schonzeit, wenn die Zander nach ihrem Laichgeschäft noch flacher stehen und im Mittelwasser auf Raubzug gehen, sind je nach Trübungsgrad des Gewässers die frühen Morgenstunden und die Dämmerungsphasen sehr interessant. Jetzt versuche ich meistens direkt auf Plateaus oder alten Dämmen, wie sie in meinem Gewässer vermehrt vorkommen, mein Glück. Mit Erfolg! Im späteren Verlauf des Tages widme ich mein Augenmerk dann eher den tieferen Bereichen unterhalb der Plateaus, da die lichtscheuen Zander hier ihre passive Phase verbringen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Zum überlisten der Zander kommen auch hier altbewährte Techniken zum Einsatz. Am liebsten nutze ich hier, wie am Rhein auch, 12cm No oder Low Action Shads am 10g Kopf, aber auch Hardbaits, Softjerks, das T-Rig und das Ansitzangeln mit Köderfisch sind Bestandteile der Angelei.

Angeln im Winter

Kommen wir nun zur aktuellen Jahreszeit – dem Winter und der damit verbunden Uferangelei auf Zander, die sich meiner Meinung nach etwas erschwert. Die Biss Frequenz geht bedeutend zurück, doch steigt mit ihr die Hoffnung auf größere Zander, ähnlich wie am Rhein. Ich gestalte die Zandersuche ähnlich wie im Sommer, doch da meine Lieblinge jetzt tiefer stehen als noch ein paar Monate zuvor, passe ich mich und mein Tackle den jetzigen Gegebenheiten an. Da ich jetzt extreme Wurfweiten erreichen muss, haben sich Ruten von 2m70 – 3m Länge gepaart mit 3000er Rollen bestens bewährt. Als Köder verwende ich zurzeit auch wieder Low und No Action Shads an 14g – 21g Köpfen, da diese durch ihren geringen Luftwiderstand  die Wurfweite zusätzlich positiv unterstützen. Die Bisse kommen zurzeit auf extremer Wurfdistanz, lassen sich aber durch das angepasste Tackle wunderbar verwerten. Wie schon gesagt ist die aktuelle Zanderangelei vom Ufer sehr mühsam und knifflig, aber genau das macht doch das Angeln so interessant. Bootsangler sind gerade jetzt in einem gewissen Vorteil, doch leider ist diese Art der Angelei nicht an jeder Talsperre erlaubt. So werde ich weiter meine Uferstrecke machen und werfen, werfen, werfen – immer auf der Suche nach meinem neuen Stillwasser PB.
Euer M.D.

2 Kommentare

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  1. So ein quatsch , wie hier behauptet wird kapitle zander zu fangen 😀 völlig unlogisch

  2. Hattest du den Zander nicht in einem Kölner Hafen gefangen? Hattest den doch auch bei MYB gepostet und den als Rheinzander ausgegeben. Im Angelboard hattest du auch behauptet, dass der aus Steinbach ist, mit einer eher schlechten Fotomontage, die hier ist ja schon etwas besser. Innherhalb von einem Jahr Profi. Letztes Jahr hast du doch im Anfängerkurs vom Rheinboard teilgenommen. Weiß ja aus einem Freuneskreis, dass du an unseren Gewässern hier ganz schlecht fängst. Musst ja um nen ordentlichen Zander zu fangen bis zum Bodden eiern.

    Fazit: Lächerlich!!!

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