Ausrüstung zum Angeln der Faulenzermethode auf Zander im Fluss

Veröffentlicht von Dicht am Fisch. In der Kategorie Ausrüstung / Tackle, Zander
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Veröffentlicht am November 22, 2011 , derzeit Keine Kommentare

Ausrüstung zum Angeln der Faulenzermethode auf Zander z.B. in der Elbe

Ich möchte Euch hier meine Ausrüstung für die Faulenzermethode zum Angeln auf Zander in der Elbe vorstellen. Als „schwere“ Rute fische ich eine Shimano Speedmaster AX Spinning 270 XH, welche eine Länge von 2m70 und ein Wurfgewicht von 50-100g hat. Das Wurfgewicht hört sich zuerst gewaltig an, aber die Rute ist perfekt dafür ausgelegt, mit großen Gummifischen um die 5 bis 7″ und Jigköpfen bis 30g zu fischen. Die Rute hat eine super schnelle Aktion und ein absolut starkes Rückrad, was eine optimale Bisserkennung ermöglicht, jeder noch so kleine „Tock“ wird super über den dünnen Blank übertragen. Sie ist fein genug um kleinere Fische sicher ohne Ausschlitzen zu drillen, aber gleichzeitig auch kräftig genug um problemlos kapitale Fische zu drillen.

Schöner 80+ Zander aus der Elbe

Schöner 80+ Zander, gefangen mit der Shimano Speedmaster AX Spinning 270 XH

Als Rolle fische ich die Shimano Rarenium 4000 FB, bespult mit einer geflochtenen Stroft GTP S4 in grau mit einer Tragkraft von 10kg, mit einen 1,5m langen Fluocarbon- oder Monovorfach. Man sollte Rollen in den Größen 2500-4000 mit einer Frontbremse für die Faulenzermethode auf Zander verwenden. Bei den Schnüren hat sich ganz klar die geflochtene gegenüber der monofilen durchgesetzt. Man kann mit einer geflochtenen Schnur viel weiter werfen und man hat einen viel besseren Kontakt zum Köder, was extrem wichtig für die Bisserkennung ist. Es gibt viele verschiedene geflochtene Schnüre, für das Fischen auf Zander sollte man eine Schnur mit einer Tragkraft um 10kg verwenden. Ich knote immer zwischen der geflochtenen Hauptschur und dem Köder ein 0,30mm starkes Fluocarbon- oder Monovorfach von ca. 1,5 m Metern, um erstens einen Abriebschutz vor Muscheln, Steinen usw. zu haben und zweitens ist das Fluocarbon unter Wasser quasi unsichtbar, was sehr hilfreich ist, wenn man auch sehr misstrauische Fische zum beißen bringen will.

Als Köder dienen Gummifische, die ich auch schon unter Gummifische zum Zanderangeln in der Elbe erläutert habe. Besonders hervor zu heben sind da die Keitech Easy Shiner, die Lunker City Shaker, der Fin-S-Fish, Seashads, FSI und Co. welche ich in den Größen von ca. 10 – 20cm Fische. Je nach Gewässerabschnitt ( Hafenbecken, Hauptstrom etc.) wähle ich meine Jigkopfgewichte zwischen 10 und 30g, die Jighakengröße wird der Größe der Gummifische angepasst, genau so wie die Verwendung eines Stingers.

Zanderangeln_2015

Schicker Zander, gefangen mit der Valley Hill Jig Head Type MH-L

Update: Neben der „alten/schweren“ Kombo, die ich zuletzt eher auf Hecht und nur noch vereinzelt im Winter, wenn es mit großen Ködern auf Zander ging fischte, hab ich mir eine „neue/leichte“ Zander- und Rapfenkombo zugelegt. Jetzt fische ich den größten Teil des Jahres mit einer Valley Hill Jig Head Type MH-L (259cm 18-40g) und einer 4000ner Shimano Stella SFE, bespult mit einer Stroft GTP S4 in neongrün. Die Rute lässt sich perfekt mit Gummis von 4 bis 6“ und Jigkopfgewichten von 10 bis 21g werfen und fischen. Zudem kann man auch noch perfekt mit Hardbaits wie zum Beispiel dem Illex Watermonitor oder dem Megabass FX9 auf Rapfen fischen. 18 bis 40g mögen sich zunächst sehr weich anhören, die Rute hat aber genügend Rückgrat, um auch große Fische sicher zu drillen, so konnte ich mit ihr schon Rapfen bis Ü70cm, Zander bis Ü80cm und Hechte bis knapp über einen Meter fangen.

Grüße von der Hamburger Elbe, Sascha

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