Jerken und Jerkbaits

Veröffentlicht von Dicht am Fisch. In der Kategorie Hecht, Köder / Baits, Technik / Methoden, Technik, Tackle & Köder
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Veröffentlicht am Mai 21, 2011 , derzeit Keine Kommentare

Um was geht es eigentlich beim Jerken? Und was sind Jerkbaits?

Jerken ist eine spezielle Köderführung, die mit einem ruckartigen Führungsstil (to jerk = rucken) und speziell dafür ausgelegten und entwickelten Ködern gefischt wird.

Hechtangeln: Jerkbait

Großer Hecht aus Holland

Man kann jedoch die verschiedensten Kunstköder auf diese Art fischen:
Spezielle JerkbaitsTwitchbaits (wozu eigentlich alle normalen Wobbler und Popper gehören, die geschlagen oder gezupft werden), Diver (tauchende Jerkbaits, die einen verführerischen auf- und ab Lauf haben)  und Glider (gleitende Jerkbaits, sie laufen her seitswärts). Alle diese Köder werden durch eine ruckartige Führung mit eingestreuten Pausen meist interessanter für die Räuber.

Jerkbaits

Die „echten Jerkbaits“ wurden früher ausschließlich aus Holz hergestellt, mittlerweile gibt es aber auch viele verschiedene Köder aus Kunststoff, die mindestens genauso gut laufen und dazu meistens noch wesentlich widerstandsfähiger als Holzmodelle sind. Sie besitzen keine Tauchschaufel und es gibt sie in den verschiedensten Formen, Farben, Größen und Ausführungen.
Jerkbaits können eigentlich das ganze Jahr über gefischt werden, wobei sie doch in der warmen Jahreszeit am fängigsten sind. Wer im Winter mit Jerks fischt, sollte darauf achten, den Köder langsam zu führen. Auch gibt es ein paar Jerkbait-Modelle, die mit Gummischwänzen ausgerüstet sind. Im Breich der Weichplastikköder (Softlures) gibt es außerdem Softjerks, die sich auch sehr gut auf Hecht und Co. fischen lassen.

Dieses Video zeigt die verschiedenen Ködertypen mit ihrem verschiedenen Laufeigenschaften und natürlich ein paar tolle Fänge.

Man unterscheidet vor allem zwei Arten von Jerkbait, die im Folgenden erklärt werden:

Glider – gleitender Jerkbait

Glider bzw. gleitende Jerkbaits wechseln bei jedem Schlag ihre Laufrichtung. In den Spinnpausen schweben diese Köder dann verführerisch, um den hecht zum Anbiss zu reizen. Aber auch sinkende und auftreibende Jerkbaits sind erhätlich. Schwimmende Jerkbaits, sogenannte Top-Water-Jerks eignen sich vor allem, wenn über Krautbänken, die knapp unter die Oberfläche reichen, gefischt werden soll.Ein sinkender Jerkbait sinkt langsam ab, sein Köderspiel beginnt in dem Moment, in dem mit dem Einholen begonnen wird und wir die Schläge in die Rute geben.

Diver – abtauchender Jerkbait

Als Diver oder abtauchennden Jerkbait bezeichnet man Jerkbaits, die beim Einholen und bei den Schlägen abtauchen und in den Spinnpausen wieder auftauchen. Einige dieser Modelle bestizen biegsame Tauchschaufeln, so dass der Angler die Tauchtiefe selbst variieren kann. Die unbebleiten Modelle tauchen nicht so tief wie die bebleiten ab, mit einem bebleiten Jerkbait lassen sich Tiefen von bis zu fünf Meter befischen.

Mehr zum Thema Köder & Co. findet Ihr in unserem Bait & Tackle Bereich und bei Angelködern

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