(Schwarz-) Barschangeln im Herbst

Veröffentlicht von Dicht am Fisch. In der Kategorie Barsch, Mark Bilbrey, Technik, Tackle & Köder
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Veröffentlicht am September 02, 2013 , derzeit 2 Kommentare

Barschangeln bei wechselnden Bedingungen im Herbst

Der Blogger Mark Bilbrey schreibt primär über seine Erfahrungen des Schwarzbarschangelns in Nordamerkia, viele der Praktiken kann man aber auch sehr gut auf das Flußbarschangeln in Deutschland übertragen.

Das Angeln im frühen Herbst auf Barsch ist sehr vielseitig. Schnelle Änderungen können plötzlich die Fischerei erschweren, das ist die Zeit, in der der Angler auf seine langjährige Erfahrung vertrauen muss. Gerade im Herbst kommen die Beißphasen der Barsche oft in kleinen Intervallen und begrenzen sich auf einen kleines Gebiet. Eine detaillierte Fanghistorie ist die beste Investition die ein Angler machen kann. Notieren Sie sich die Bedingungen wie zum Beispiel die Luft -und Wassertemperatur, die Klarheit des Wassers, die Wolkendecke sowie die Tageszeit. Aber vor Allem sollten Sie sich die Köder, als auch die Präsentationen und die GPS-Standorte notieren. Dies wird Ihnen beim Barschangeln an Herbsttagen mit wechselnden Bedingungen helfen potentielle Spots zu lokalisieren.


Wichtige Daten über Bassfishing

Wichtige Daten über Bassfishing – Fanghistorie

Der Herbst ist die Zeit für Wetterschwankungen. Aufgrund der Änderungen des Wetters stehen die Barsche teils in den unterschiedlichsten Tiefen. Wenn sich die Temperatur ändert, bewegt sich der Barsch in der Regel vom seichten ins tiefere, kühle Wasser. Am Tag halten sich die Barsche eher im seichten Flachwasser auf und wandern dann zum Abend hin in die tieferen Regionen des Gewässers ab. Insbesondere Temperaturschwankungen haben einen maßgeblichen Einfluss auf das Fressverhalten der Barsche. Im Herbst ist es üblich, die Barsche zunächst im tieferen Wasser zu suchen und in der Mittagszeit dann im seichten Wasser zu Fischen. Der Grund hierfür sind meist die Futterfische. Weißfische reagieren viel empfindlicher auf Temperaturschwankungen als Barsche, jedoch folgen die Barsche dem Weißfisch, um einfach näher am Buffet zu sein. Der Aufenthaltsort der Barsche im tieferen Wasser ist meist sehr strukturiert, mit steilen Kanten. Jedoch verbleiben auch einige Barsche an und in den Seegraswiesen und lauern dort ihrem Futter auf.

Wobbler für's Barschfischen im Herbst

Wobbler für’s Barschfischen im Herbst

Ein sehr produktives Herbstangelschema ist das Angeln an steilen Kanten mit strukturiertem Untergrund, als auch an Seegraswiesen. Seegraswiesen mit steil abfallendem Untergrund sind der optimale Ort bei wechselnden Bedingungen. Der Futterfisch und Futterpflanzen haben im Herbst bereits eine stattliche Größe erreicht und sind demnach leichter für den Barsch zu erkennen. Köder die dann dem aktuellen Futterfisch ähneln provozieren insbesondere die dicken Barsche. Ein guter Herbstköder ist der Lipless Crankbait und im Spätherbst, wenn das Seegras langsam abstirbt und die Barsche träger werden empfiehlt sich ein Suspending Jerkbait. Diese Köder bewegen sich so, wie Köderfische auf kälteres Wasser reagieren. Die meisten Lipless Baits haben eine Rassel und sind vergleichbar mit Schooling Baits, welche die Barsche aus der Tiefe oder den Seegraswiesen locken. Der neueste Köder (Depth charge) aus dem Haus Redemption Outdoors ist in der Lage unterschiedliche Tiefen abzudecken. Zudem kann er gejerkt als auch langsam in Kaltwasser geführt werden. Die Farbpalette des Depth Charge bietet alle gängigen Farben die das Futter in Süßwasserseen imitieren.


Skirted-Jig und Spinnerbait.

Skirted-Jig und Spinnerbait.

Barsche reagieren mehr als andere Fische auf visuelle Reize (Wie Barsche Farben wahrnehmen), da sie über eine erstaunlich gute Sehfähigkeit verfügen. Je nach Farbe des Wassers, nehmen Barsche im Gegensatz zum menschlichen Auge die Köderfarben unterschiedlich wahr. Im leicht verfärbten, trüben Wasser haben weiß und grüngelbliche Farben die „Nase“ vorn. Im klarem Wasser haben sich natürliche Farben wie grün, schwarz, blau und braun bewährt. Wenn man an einen neuen See kommt bewährt es sich die Farben und Größen der Futterfische zu studieren.

Happy Fishing

Mark Bilbrey

2 Kommentare

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  1. Barschprofi

  2. Wenn du schon versuchst zu helfen ,denn kannst du ja wohl auch die Grafik in deutsch anzeigen? !

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