Fantastische Frequenz beim Hechtangeln

Veröffentlicht von Dicht am Fisch. In der Kategorie beisszeit.com by Sascha Weiher
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Veröffentlicht am Dezember 06, 2013 , derzeit Keine Kommentare

Boddenhechte auf Rügen

Zweimal habe ich diesen Herbst eine Tour nach Rügen veranstaltet. Ziel war Hechtangeln in den südöstlichen Boddengewässer, mit der Unterstützung von Wolf-Dieter Kaiser von ruegenfishing.de.

Es war nicht das erste Mal, dass ich in diesen Gewässern unterwegs war, daher war mir klar, dass wir wahrscheinlich eine gute Angelei auf die Boddenhechte mit relativ hoher Frequenz erleben würden. Doch das, was wir dann erleben durften war wirklich richtig abgefahren! So konnten wir im November noch Fische in 30- 40 cm Wassertiefe fangen, unglaublich!

Hecht mit Jerks

Boddenhechte in Beißlaune

Man konnte regelmäßig sehen, wie sich eine Bugwelle hinter dem Köder aufbaute, bevor der entscheidende Schlag in der Rute zu spüren war – ganz großes Kino! Drei Würfe – Drei Hechte!  Doppel- und Trippel Drills!  Hechte, die den Köder direkt am Boot mit Vollgas attackierten und so weiter. Wir haben unbeschreiblich viele explosive Szenen erlebt. Insgesamt haben wir 6 Angeltage mit 9 Personen im Herbst dort verbracht, und was die Fangergebnisse angeht, kann ich wirklich nur schätzen, aber realistisch hatten wir sicher 450-500 Hechte in den Booten. Irgendwie kann man sich das gar nicht vorstellen, selbst für mich klingt es fast unglaublich, aber so war es!

Aodden Angeln

strammer Esox

Was die Köderwahl angeht, muss man sich auf das Angeln im flachen Wasser einstellen, dass ist der wichtigste Faktor. Sicherlich kristallisieren sich Tagesform bedingt immer wieder besonders fängige Farben etc. heraus, doch spielt der Köderlauf oftmals eine wesentlich entscheidendere Rolle, wie ich finde.

Die Top 5 meiner Erfolgsköder waren:

 – Strike Pro Buster Jerk
– Shallow Westin Jätte Shallow
– Zalt 14 UF (Ultra Floater)
– Strike Pro Big Bandit
– Westin Platypus

Auch durchgeleierte Gummifische brachten natürlich Fisch, aber ich bevorzuge in so flachem Wasser dann doch eher Jerks oder Wobbler. Die Durchschnittsgröße der Fische lag bei 70-75cm, wobei auch etliche Fische über 90cm den Weg ins Boot fanden. Eins hatten sie alle gemeinsam, sie waren dick und hatten richtig Dampf. Tolle Drills mit unglaublichen Sprüngen gehörten jeden Tag dazu!

Wenn Ihr Bock bekommen habt auch einmal dabei zu sein, schaut einfach mal auf meiner Seite beisszeit.com/termine nach, oder auch bei Wolf- Dieter auf ruegenfishing.de.

eine kleine Übersicht der Fänge

eine kleine Übersicht der Fänge

Ich freue mich schon wieder auf große Schatten die im Flachwasser auf meinen Köder zuschießen – Baaaaaaam!

Draussen ist alles!

Sascha

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