Forellenguiding im Sommer

Veröffentlicht von Dicht am Fisch. In der Kategorie Forellenguiding im Schwarzwald, Nico
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Veröffentlicht am August 15, 2013 , derzeit Keine Kommentare

Schöne Bachforellen in Süddeutschland

Bachforellen gab es wieder mal zweistellig beim Guiding

Bachforellen gab es wieder mal zweistellig beim Guiding

Anfang der Woche hatte ich wieder einen Guidinggast bei mir am Forellenbach. Da es bei großer Hitze im Sommer immer ein wenig schwer ist, einen richtig guten Fangtag zu erleben, haben wir recht spontan einen Tag am Anfang dieser Woche gewählt. Ein Regenschauer über Nacht und tagsüber bewölkt, sollte ideal für unseren Trip am Bach sein. Nach einer recht langen Anfahrt von Alex starteten wir dann um ca. 8 Uhr mit dem Fischen am Bachunterlauf.

Schon am ersten Platz, bekam Alexander auf einen 6cm Pulse Shad einen Biss. Leider blieb der Fisch nicht hängen. Auch an der nächsten Stelle gab es gleich wieder eine heftige Attacke von einer guten Bachforelle.  Einen Gumpen weiter kam dann schon der erste Fisch des Tages, eine schöne knappmaßige Bachforelle.

Auch wenn im Normalfall nach einem Fehlbiss oder einem gelandeten Fisch danach nichts mehr in dem jeweiligen im Gumpen beißt, riet ich ihm, es noch mal zu versuchen. Tatsächlich kam wieder eine Forelle und attackierte den Köder, aber selbst beim zweiten nachfassen blieb sie nicht hängen. Beim nächsten Wurf kam der Fisch wieder aus seinem unterspühlten Stein hervor. Diesmal saß der Haken und schon hatte Alex eine Forelle, die an dem Tag schwer zu toppen war. Ganz dunkel, dick und 45cm lang.

Die erste Ü40 am Tag

Die erste Ü40 am Tag

Leider setzte sich das vehemente Beißverhalten der Fische nicht fort. So gab es auf einen längeren Teil des Baches nur immer mal wieder einen Biss und einige Drillausteiger. Am oberen Teilstück des Baches kamen die Fische dann wieder in Fahrt. Da der Bach dort sehr schnellfließend ist, über Steine strömt und eine große Steigung hat, gibt es dort keine richtigen Gumpen mehr. Die Fische stehen voll in der Strömung der Rauschen und der Wobbler ist trotz eines perfekten Wurfes oft nur einen Augenblick in der fängigen Zone. Doch gerade im Sommer halten sich dort viele Fische zum Fressen auf. So dauerte es nicht lange und Alexander hatte die nächste 40+ Forelle.

Und die nächste - dickes Petri!

Und die nächste – dickes Petri!

Als Köder kamen Wobbler zwischen 3 und 7cm mit Einzelhaken zum Einsatz, die auch noch in der Strömung  einen guten Lauf haben. An jeder Rausche, die nach „Fisch“ aussah, gab es jetzt einen Biss, allerdings liegt bei Forellen die Fehlbissquote fast immer bei ca. 50%. Da aber der nächste tolle Fisch nicht lange auf sich warten ließ, konnte man das locker verschmerzen.

Eine Traumkulisse, viel mehr geht nicht!

Eine Traumkulisse, viel mehr geht nicht!

So waren wir dann auch schon am Ende angelangt. Es standen ca. 10 Fische für Alex zu buche, von denen mindestens 5 Stück über 40cm hatten. Also ein wirklich gelungener Tag. Aus Spaß zog ich dann noch in der aller letzten Rausche den Wobbler direkt vor meinen Füßen umher, und zack, tatsächlich kam noch eine ganz gelbe Bachforelle unter einem Stein hervor und nahm sich meinen kleinen Hybridawobbler. So kam ich dann auch noch zu einem tollen Fisch an diesem Tag.

Der Chef kann es auch noch

Der Chef kann es auch noch

Gruß in die Runde, Nico

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